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Lebenslauf - Hobbys

Eigentlich bewirbst du dich für einen Job oder ein Praktikum. Wieso solltest du dafür in deinem Lebenslauf Hobbys angeben? Die Unternehmen suchen Persönlichkeiten. Da du als Student und Hochschulabsolvent noch nicht so viel Erfahrung mitbringst, kannst du mit den Hobbys deine Persönlichkeit gut darstellen.

Lebenslauf Hobbys: Was meinen die Unternehmen

Sollten Hobbys im Lebenslauf genannt werden?

ja 45,33 %
nein 14,53%
egal 40,14%
antworten die teilnehmenden Unternehmensvertreter

Welche Hobbys wirken auf Sie positiv?
  • Das ist mir eine sehr altertümliche Sicht auf eine Bewerbung. Der Bewerber/die Bewerberin sollen einfach das schreiben, was sie selbst denken, was wichtig für diesen Job ist. Ich erwarte an dieser Stelle eigenes Denken und keine Vorgaben aus dem vorherigen Jahrhundert.
  • Teamsport, Tätigkeiten im Verein
  • Interaktive Hobbys, potenziel auch, wenn man merkt das die Hobbys ein gewisses Maß überschritten haben
  • Sport
  • sozial
  • Hobbys, welche einen Bezug zur Position aufzeigen
  • Sport, Ausdauersport, Vereinssport, Musik, Ehrenamt, Kreative Hobbys (Fotographie, Film, Zeichnen)
  • Hobby die direkt mit der Stellenanzeige od. dem Unternehmen verbunden sind. Bei einer Anzeige eines IT Unternehmens z.B. wäre ein Hobby im Bereich Social Media und Videobearbeitung oder Ähnliches willkommen. Ansonsten gerne Hobby die die Aktivität/ Proaktivität eines Bewerbers zeigen (z.B. Sport/ Selbstverteidigung).

Welche Hobbys wirken auf Sie negativ?
  • Gibt es glaube ich nicht. Hobbys können lediglich einen kleinen added benefit generieren oder eben nicht.
  • Fitnessstudio
  • Allgemein gehaltene, übliche Hobbys, wie "Lesen". Konsumierende Hobbys; wie "Netflix" "Shoppen"
  • online Games
  • Hobbys die bevorzugt (oder nur) ohne Gesellschaft ausgeübt werden wie z.B. Briefmarken sammeln oder lesen (ohne Verbindung mit einem Leseclub etc.)
  • Hobbys, die illegal sein könnten, z.B. Graffiti's sprayen.
  • Hobbys sind grundsätzlich sehr interessant, weil sie eine weitere Facette des Bewerbenden zeigen. Eine Bewertung der Hobbys findet bei uns nicht statt, wir interessieren uns nur für den Bewerbenden als Menschen und da zählen die privaten Beschäftigungen selbstverständlich dazu. Vielleicht finden sich aber auch unter unseren Mitarbeitenden bereits Gleichgesinnte und das Onboarding fällt dadurch dem Bewerbenden sehr leicht.
  • Egozentrische

Teilnehmende Unternehmen: 289
Letzter Eintrag zur Umfrage am 17.05.2024

Lebenslauf Hobbys: Welche Hobbys kannst du angeben?

In der Bewerbung geht es neben deinen Fach- und Sachkenntnissen um deine Persönlichkeit. Hier finden sich auch die größten Unterscheidungsmerkmale bei den einzelnen Bewerbern. Laut einer Studie des ifo Instituts unter Personalleitern entscheidet im direkten Vergleich zwischen zwei Bewerbern eine Mischung aus Wissen, sozialen Fähigkeiten und Reife. Die zwei letzteren Komponenten kannst du auch gut mit deinen Hobbys zum Ausdruck bringen. Ob Sport, Theater AG, Tanz, Musizieren, Kulturelles oder soziales Engagement. Hobbys geben dir einen sehr vielfältigen Raum, deine Persönlichkeit ins rechte Licht zu rücken und ausführlicher zu beschreiben. Bei den Fachkenntnissen bringen die Lebensläufe die Bewerber meist ähnliche Qualifikationen mit. Bei den Hobbys ist dies nicht der Fall.

Welche Hobbys solltest du angeben? Sportliche Betätigung jeder Art wird gerne gesehen, da du etwas für deine Gesundheit tust. Wenn du dies dann auch noch gemeinsam mit Freunden machst, wirkt sich auch die soziale Kompetenz, mit Kontaktfreude, Teamfähigkeit und Offenheit aus.
Ein kreativer Ausgleich ist aber auch Musizieren, Theater spielen oder sonstige kulturelle und kreative Hobbys. Hier gibt es viele spannende Tätigkeiten, die du in deine Lebensläufe einbringen kannst. Solltest du im Verein zum Beispiel eine Trainertätigkeit ausgeführt haben oder dich aktiv im Wettkampf engagiert haben, kannst du noch Führungserfahrung und Leistungsorientierung in dein Persönlichkeitsprofil hinzufügen. Du siehst, Hobbys, die ja immer auch Spaß machen, können dir in deiner ausführlichen Bewerbung gut helfen.

Lebenslauf Hobbys: Was zählt als Hobby im Lebenslauf?

Hobbys sind Dinge mit denen du dich gerne in deiner Freizeit regelmäßig beschäftigst. Es müssen hier nicht immer Beschäftigungen sein, die du in einem Verein durchführst. So kann „Kochen“ auch ein Hobby sein und du kannst hier mit Freunden regelmäßig kreative Rezepte konzipieren. Eine Hobby ist eine erfüllende Beschäftigung in deiner Freizeit, die du gerne und motiviert machst. Somit sind hier keine Grenzen gesetzt, welches Hobby du in deinem Lebenslauf erwähnen möchtest. Du solltest dich nur immer fragen, welche positiven Effekte das Hobby auf deinen tabellarischen Lebenslauf haben kann. Der positive Effekt sind hier immer die Kompetenzen, die du damit zum Ausdruck bringen kannst.

»Wichtig: Hobbys sind nicht nur Beschäftigungen in deiner Freizeit, die du in einem Verein durchführst. Hobbys können sehr individuelle Freizeitbeschäftigungen sein.«

Lebenslauf Hobbys: Wohin

Wenn du dich am Standard orientierst, gehören die Hobbys ganz klar ans Ende deines Lebenslaufes. Sie sind ja in der Regel nicht relevant für den Job, sondern sollen deine Persönlichkeit sinnvoll unterstützen. Hobbys sind quasi eine Zusatzinformation zu deiner Person, die du freiwillig gibst. Doch kann ein Hobby oder Engagement, zum Beispiel Trainertätigkeit, durchaus sehr wichtig für den Job sein. Also wird dein Hobby zu einem wichtigen Alleinstellungsmerkmal für die Bewerberauswahl. In diesem Fall solltest du dir überlegen, ob du dein Hobby nicht am Ende des Lebenslaufes, sondern zum Beispiel in dem Punkt „Praxiserfahrung“ erwähnen solltest. Du gibst ihm damit automatischen mehr Gewicht in deiner Bewerbung. Wie du es gestaltest, solltest du je nach Unternehmen und Stellenanzeige ganz individuell entscheiden. Die Beispiele und Muster, die du hier findest, können dir bei deiner Gestaltung und den Formulierungen für deine Hobbys in der Bewerbung helfen.

Lebenslauf Hobbys: Fitness und Kampsport

Klar, so manche Sportart ist durchaus auch gefährlich oder wirkt auf Menschen, die diesen Sport kennen so. Hierzu zählen für viele Menschen zum Beispiel auch die Kampfsportarten. Dabei steckt doch so viel mehr hinter diesem Sport. Wenn du eine Kampfsportart als dein Hobby einfach so in den tabellarischen Lebenslauf schreibst, ist es am Leser zu interpretieren. Das heißt, dass der Personaler vielleicht das „Gefährliche“ hineininterpretiert. Um dem zu entgehen, hast du zwei Möglichkeiten.
Die erste ist, dass du dein Hobby „Kampfsport“ im tabellarischen Lebenslauf gar nicht erwähnst, sondern es zum Beispiel erst im Vorstellungsgespräch zur Sprache bringst. Denn dort kannst du deine persönliche Interpretation gleich dazu erzählen. Eine andere Möglichkeit wäre es, dein Hobby „Kampfsport“ im tabellarischen Lebenslauf zu erwähnen und dort in einem Satz deine persönliche Interpretation hinzuzufügen, um so dem Personaler gleich einen Denkanstoß in die richtige Richtung mitzugeben.

»Tipp: Wenn du zum Beispiel Kampfsportarten im Lebenslauf erwähnst, solltest du kurz auch deine persönliche Interpretation zum Sport dazuschreiben.«



Grundsätzlich spricht nichts dagegen Kampfsport oder ähnliche gefährliche Hobbys wie Motorradfahren, Segelfliegen, Skifahren oder Ähnliches anzugeben.

Ist Fitness ein Hobby? Selbstverständlich kann die Gesunderhaltung deines Körpers als ein Hobby bezeichnet werden. Fitness ist für die Arbeitgeber auch ein wichtiges Tool, um Stress abzubauen und gesund zu bleiben. Also ein wichtiges Hobby.

Lebenslauf Hobbys: Programmieren macht Spaß

Wer Informatik oder ähnliches Fach studiert, hat nicht selten viel Spaß am Programmieren. Studium, Job und Hobby verschmelzen somit zu einer Einheit. Denn Programmieren kann richtig Spaß machen. Mit diesem Beispiel soll verdeutlicht werden, dass im Lebenslauf auch gerne Hobbys genannt werden können, die eigentlich sehr eng mit deinem Studium verknüpft sind. Die Angabe unter dem Punkt Private Interessen und Hobbys kann deinen Spaß an dem Fach sehr anschaulich nochmals verstärken. Habe also keine Scheu zum Beispiel deine Leidenschaften am PC als Hobby benennen. Um nicht als Computer-Nerd dazustehen, solltest du aber noch, die ein oder andere Alternative dazu setzen. Sport oder Musik wäre hier ein guter Ausgleich.

Lebenslauf Hobbys: Kochen

Wichtig ist, dass die Hobbys, die du im Lebenslauf erwähnst, in der Gesamtstruktur deiner Bewerbung auch Sinn machen, also auch etwas über meine Persönlichkeit aussagen. Nehmen wir als ein Beispiel, dass ich häufiger in Lebensläufe sehe "Kochen". Sehe ich das Stichwort im Lebenslauf eines Studenten, kann ich es mir in der Beratung selten verkneifen zu sagen, dass die zukünftige Schwiegermutter bei der Durchsicht des Lebenslaufes ganz beruhigt wäre, wenn der zukünftige Schwiegersohn auch kochen kann. Einen Personaler interessiert das in dieser Form weniger. Ganz anders klingt für die Ohren des Unternehmensvertreters, wenn da steht: "kreatives Kochen mit Freunden". Denn damit hast du gleich zwei wichtige Kompetenzen bedient: Einmal die soziale Kompetenz und die Kreativität.

Lebenslauf Hobbys: Beispiele und Muster

Hobbys erwähnst du im Lebenslauf in der Regel am Ende. Du kannst hier einen eigenen Punkt gestalten und ihn mit Hobbys oder Private Interessen überschreiben. Es ist aber auch möglich die Hobbys unter dem Oberpunkt "Weitere Qualifikationen" zusammen mit Sprach- und EDV Kenntnissen zu listen. Im europass Lebenslauf sollen die Hobbys unter dem Punkt zusätzliche Informationen angegeben werden.

Wenn du ein Hobby sehr aktiv betreibst oder betrieben hast und sehr viel Erfahrung gesammelt hast, kann ein Hobby sogar ausführlicher unter dem Punkt Praxiserfahrung stehen. Ein Beispiel wäre hier, wenn du über Jahre aktiv in einem Mannschaftssport Turniere gespielt hast und auch als Trainer tätig warst. Neben der Teamerfahrung hast du auch Führungserfahrung gesammelt. Hast du ansonsten wenig Praxiserfahrung kannst du den Punkt damit gut aufpappen. In dem Muster von Berufsstart zum Lebenslauf kannst du dir einen Überblick verschaffen, wo und wie du Hobbys am besten im erwähnst.

Lebenslauf Hobbys: Hobbys vs Hobbies

Übrigens ganz wichtig ist Hobby wird im Deutschen im Plural mit "y" geschrieben. Der Plural lautet also Hobbys und nicht wie im Englischen hobbies. Umgehen kannst du diese Fehlerquelle auch, wenn du im Lebenslauf "Private Interessen" verwendest. Ich persönlich finde, dass unter dem so umschriebenen Oberpunkt ein breiteres Spektrum an Dingen, mit denen du dich in deiner Freizeit gerne beschäftigst, untergebracht werden kann .
zuletzt aktualisiert am 01.03.2021
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