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Vorbereitung zum Vorstellungsgespräch

Der Gesprächstermin ist bestätigt und jetzt geht es zum wichtigsten Schritt für das Gespräch: Die Vorbereitung zu deinem Vorstellungsgespräch. Das Bewerbungsgespräch ist zu wichtig, um es dem Zufall zu überlassen.

Diese Tipps geben die Unternehmen

Halten Sie die Bewerber im Bewerbungsgespräch für gut vorbereitet?

Ja 30,43 %
Nein 7,61%
Manchmal 61,96%
antworten die teilnehmenden Unternehmensvertreter

Welcher Teil der Vorbereitung gelingt den Bewerbern prinzipiell gut?
  • Vorbereitung auf klassische Fragen
  • eigene Vorstellung
  • Über sich selbst erzählen.
  • Eigene Vorstellung
  • Eigenen Werdegang darstellen
  • Ihre Vorzüge hervorzuheben aber leider mehr als Aufzählung als untermauert mit Beispielen.
Was sollten die Bewerber nach Ihrer Ansicht noch verbessern?
  • Mehr Beispiele ihrer Expertise, Erfolge parat zu haben.
  • Auseinandersetzung mit den Zielen des Unternehmens
  • Informationen über die Firma
  • Sich mehr über das Unternehmen vorab informieren.
  • Auseinandersetzung mit der Stelle / Anforderungsprofil wofür sie sich bewerben.
  • Sich mehr mit dem Unternehmen und der Stelle auseinandersetzen.
Teilnehmende Unternehmen: 92
Letzter Eintrag zur Umfrage am 07.01.2021

Warum haben Sie mich eingeladen?

Das ist eine ganz wichtige Frage. Am besten schaust du dir hierzu deine Bewerbungsunterlagen und das Anforderungsprofil zum Job nochmals gründlich an. Welche Punkte ergeben ein gutes Matching? Worin könntest du in deinen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben und Lebenslauf) das Personalwesen überzeugt haben? In deiner Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche ist es nun wichtig diese passenden Punkte, die das Personalwesen im Vorstellungsgespräch sicherlich interessieren, weiter herauszuarbeiten. Daraus ergeben sich deine starken Argumente auf alle möglichen Fragen des Arbeitgebers. Im klassischen Vorstellungsgespräch, dem Einzelinterview musst du gute Storys zu deiner Person entwickeln, die du im Gespräch überzeugend rüberbringst. Das ist ein ganz wichtiger Punkt in deiner Vorbereitung zum Bewerbungsgespräch mit Personalwesen und Fachabteilung. Deine Selbstdarstellung muss passen.

Anders sieht deine Vorbereitung aus, wenn du zu einem Assessment Center eingeladen wirst. Hier stehen nicht deine Erzählungen und die Antworten auf mögliche Fragen im Vordergrund, sondern du musst innerhalb von vorgegebenen Aufgaben deine Eignung zum Job erarbeiten. Auch hier ist es wichtig, dass du vorab recherchierst, welche Kompetenzen und Erfahrungen für den Job erwartet werden. Denn in den Übungen möchte der Arbeitgeber bzw. das Personalwesen herausfinden, ob du die Aufgaben bewältigen kannst und herausfinden, wo Schwächen vorhanden sind.

Vorstellungsgespräch: Vorbereitung

Ein gutes Vorstellungsgespräch wirst du nicht aus dem Ärmel schütteln. Du solltest dich auf alle Fälle für jedes Gespräch erneut gut vorbereiten. Jedes Mal neu musst du dich auf alle Fälle mit dem Unternehmen, bei dem du eingeladen bist, befassen. Du solltest die wichtigsten Kennzahlen zum Unternehmen kennen und dich mit der Unternehmensstruktur und am besten auch mit der Unternehmenskultur beschäftigen. Die meisten Informationen bekommst du über Homepage und die Karriereseiten des Unternehmens. Es empfiehlt sich das Unternehmen ruhig einmal zu googeln und sich aus abseits der Unternehmens Homepage mit Informationen zu versorgen. Ziel der Recherche ist es, Fragen für das Gespräch an die Hand zu bekommen. Denn das Gespräch ist deine Chance alles über das Unternehmen und den Job zu erfahren, was dir wichtig ist. Deshalb solltest du auch kritische Fragen stellen.

Mentale Vorbereitung – Stärken erkennen

So ein Vorstellungsgespräch kann einem schon richtig Angst machen. Das gilt besonders, wenn einem der Job wirklich am Herzen liegt und wichtig ist. Dann steigen die Nervosität und die Angst, etwas falsch zu machen. Somit ist es wichtig, dass du dich auch mental auf das Gespräch vorbereitest. Du bist gut, so wie du bist! Du hast eine Einladung zum Vorstellungsgespräch vom Personalwesen vor dir liegen. Sie wollen dich kennenlernen und sind an dir interessiert. Sei am besten stolz darauf, so weit gekommen zu sein. Wichtig ist, dass du dein Selbstbewusstsein stärkst. Da ist übrigens jedes Mittel recht. Stelle dich doch einfach einmal vor den Spiegel, Hände an die Hüften, lächle dich an und sage zu „Ich bin gut“. Das nennt man Autosuggestion. Das hilft. Vermeintliche Schwächen werden kleiner und dein Selbstbewusstsein steigt.

Ziel ist, dass du nicht zum Vorstellungsgespräch „musst“, sondern das du zum Vorstellungsgespräch „willst“. Sehe das Bewerbungsgespräch als positive Herausforderung, deine Stärken für den ausgeschriebenen Job darzustellen. Dem Arbeitgeber (Personalwesen und Fachabteilung) zu zeigen, was sie mit dir so alles bekommen.

Dies ist auch wichtig für eine Einladung zum Assessment Center. Du wirst dort verschiedene Aufgaben lösen müssen. Konzentriere dich hier auf die, in denen du deine Stärken zeigen kannst. Doch wie findest du deine persönlichen Stärken und Schwächen heraus? Hier helfen dir die Beiträge zu Stärken und Schwächen im Vorstellungsgespräch weiter. Hier findest du eine Anleitung für deine Vorbereitung auf die typischen Fragen zu deiner Persönlichkeit. So kannst du dich in allen relevanten Punkten gut vorbereiten, denn kommt in dem Gespräch nun einmal auf deine

Vorstellungsgespräch: Recherche zum Unternehmen

Der zweite Punkt deiner Recherche zum
Vorstellungsgespräch sind mögliche Fragen, die du dem Personalwesen und der Fachabteilung stellen möchtest. Dazu kannst du dir Informationen zum Arbeitgeber, der Branche und der Unternehmenskultur, am einfachsten aus dem Internet holen. Hierzu eignet sich natürlich zum einen die Homepage des Unternehmens. Dort findest du viele Informationen, die jedoch in der Regel den Arbeitgeber durchwegs positiv darstellen. Um auch neutrale Informationen zum Unternehmen zu bekommen, kannst du das Internet über Suchmaschinen durchforsten oder auch Arbeitgeberbewertungsportale wie zum Beispiel „kununu“ oder „meinchef“ nutzen. Mögliche Fragen von deiner Seite im Vorstellungsgespräch können durchaus auch kritisch sein.

Die Branche und Status des Unternehmens auf dem Markt, Kennzahlen, ja einfach alle relevanten Fakten sind wichtige Informationen für Bewerbungsgespräche. Damit stellst du dich dem Personalwesen als informierten und interessierten Bewerber dar.

Unternehmenskultur, Entwicklungsmöglichkeiten, Arbeitsgestaltung wie zum Beispiel flexible Arbeitszeiten oder Homeoffice, aber auch die Work-Life-balance oder Gesundheitsförderung können spannende Themen im Vorstellungsgespräch sein. Ganz wichtig ist auch (zumindest der Versuch) mehr Informationen über die Vergütungssysteme im Vorfeld zu bekommen, um auch bei diesem Thema gut vorbereitet in das Gespräch zu gehen.
Denke immer daran, dass beim Vorstellungsgespräch beide Parteien für sich prüfen, ob sie zusammenpassen. Deshalb kannst du alle Fragen stellen, die dir wichtig sind.

Vorstellungsgespräch: Kleidung

Vor ein paar Jahren war es klar, dass der Business Look zum Vorstellungsgespräch zum Tragen kommt. Doch heutzutage ist es gar nicht mehr so einfach, die richtigen Klamotten aus dem Schrank zu holen. In Start-ups sind Jeans und bequeme Schuhe schon längst Standard, während im Konzern noch die Krawatte getragen werden muss. Ein Indiz für die korrekte Kleidung findest du im Internet. Wie stellt sich das Unternehmen auf den Bildern der Karriereseiten vor. Wenn du dir ganz unsicher bist, kannst du ruhig auch telefonisch nachfragen, ob Business Look oder zum Beispiel Business Casual korrekt ist. So ein Telefonat ist immer besser, als mit dem falschen Dresscode vor dem Personaler zu stehen.

Vorstellungsgespräch: Ablauf

Am besten beantworten wir einfach einmal die Frage: "Wieso laden Unternehmen überhaupt zum Vorstellungsgespräch ein?" Mit deiner Bewerbungsmappe hast du dem Unternehmen alle relevanten Informationen zu deinem Werdegang gegeben. Eigentlich sollte das doch reichen? Mit dem Lebenslauf und dem Anschreiben bekommen die Unternehmen einen guten Überblick zu deinen Fachkompetenzen und sehen, welche praktischen Erfahrungen du schon hast. Was Sie nicht erfassen können, sind deine Persönlichkeit und die sogenannten Soft Skills, zu denen die soziale Kompetenz und Methodenkompetenz gehören. Im Vorstellungsgespräch steht deine Persönlichkeit im Fokus. Viel sehen die Unternehmen schon, wenn Sie sich einfach mit dir unterhalten. Hier wird deine Kontakt- und Kommunikationsfähigkeit gleich abgefragt. Das heißt, dass viele Aspekte der sozialen Kompetenz bereits geklärt werden, bevor du Fragen beantwortest.

Das Motto lautet „You never get a second chance for your first impression”. Der erste Eindruck ist im Gespräch entscheidend. Lächelst du, schaust du deine Gesprächspartner an. Stellst du dich korrekt mit Vor- und Nachnamen vor, Kommst du mit dem Small Talk zu Beginn des Gespräches zurecht. Hier musst du punkten und sympathisch rüberkommen. Typische Themen für den Start des Vorstellungsgespräches sind die Anfahrt, das Firmengelände, Stadt und Region des Unternehmens. Bemühe dich hier um eine positive Atmosphäre und vermeide negative Bemerkungen. Lass immer den Personaler oder die Person, die dich eingeladen hat, die Regie führen und weiteren Verlauf des Gespräches bestimmen.

Nach dem ersten Kennen lernen geht es los mit den Fragen. Das heißt das Unternehmen stellt dir Fragen zu deinen Kompetenzen und deinem Werdegang und du stellst deine vorbereiteten Fragen zum Unternehmen und dem Job. Dieser Teil nimmt die meiste Zeit des Gesprächs ein, denn das Unternehmen möchte ein umfassendes Bild von dir bekommen. Wichtig ist, dass du erzählst, also ruhig etwas ausholst und die Fragen nicht einfach nur knapp beantwortest. Es ist egal, wenn sich einige Punkte wiederholen. Wenn es positive Aspekte sind, ist das sogar von Vorteil.

Am Ende des Gespräches solltest du unbedingt fragen "Wie verbleiben wir?" Für dich ist wichtig, ob ein weiteres Gespräch folgen kann und in welchem Zeitrahmen das Unternehmen dies plant.

Vorstellungsgespräch: Checkliste

zuletzt aktualisiert am 02.10.2019
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